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Im Interview mit: 10 Fragen an Matze von EBM International

Wir kennen die EBM INTERNATIONAL und Matthias, alias Matze, schon seit über drei Jahrzehnten. Durch unsere persönliche Verbindung sind wir 1982 als Missionare für den Dienst in der Mission und Kirche nach Kamerun in Schwarzafrika gegangen. Das war eine Lebenserfahrung, die den Grundstein für unser heutiges Engagement mit PEARLS OF AFRICA gelegt hat und die langjährige, tiefe Verbundenheit mit der EBM. Zurück in Deutschland, blicken wir auf einige wertvolle Jahre der Zusammenarbeit mit EBM INTERNATIONAL in Form einer Kooperation zurück, in der Erlöse unserer Verkäufe in Baptistengemeinden als Spenden in EBM Projekte geflossen sind. Durch Corona hat sich auch unsere Zusammenarbeit von offline zu online verschoben: EBM Mitglieder können jetzt unsere Papierprodukte online erwerben und dabei gleich dreimal Gutes tun, für die EBM, für PEARLS OF AFRICA und sich selbst.

„Im Interview mit“ Matze sprechen wir über die EBM, über Herzensprojekte und wie Corona uns alle verändert.

 

1. Wer bist Du? Beschreibe Dich doch mal in drei Sätzen.

Matze: Wie schon geschrieben nennen mich die meisten Matze und nicht Matthias. Das finde ich auch ganz gut so. Eine „Jungschartante“ hat mich als Kind mal so getauft und dabei ist es geblieben. Ich bin Ehemann und Vater von zwei Kindern, gehe gerne Joggen und mag Musik, guten Wein und Bücher mit inspirierendem Inhalt.

 Matthias Dichristin EBM International Pearls of AfricaMatthias Dichristin mit EBM International in Peru (© Bettina Frank)

 

2. Wie bist du zu EBM INTERNATIONAL gekommen?

Matze: 2005 las meine Frau bei den Gebetsanliegen auf der damaligen Internetseite von EBM INTERNATIONAL, dass jemand für die HIV- und Aidsarbeit in Südafrika gesucht wird. Wir wollten uns gemeinsam neu orientieren und wussten eigentlich ziemlich schnell, dass das der neue Weg werden wird. Es war tatsächlich eine Berufung und ist es in Teilen immer noch. Versöhnungsarbeit und Einsatz für Ausgegrenzte liegt uns am Herzen.

 

Mitthias Dichristin EBM International mit Kollegen
  Matthias Dichristin mit EBM International in Peru (© Bettina Frank)
Matthias Dichristin EBM International mit Kollege
  Matthias Dichristin mit EBM International in Peru (© Bettina Frank)

 

3. Was begeistert dich an PEARLS OF AFRICA?

Matze: Ganz ehrlich: Vor allem begeistern mich Ulla und Dieter. Dass sie das angefangen und so lange durchgezogen und großgemacht haben, finde ich schon beeindruckend. Die beiden könnten sich ja auch „nur“ um sich selbst kümmern. Das wäre ja auch ok. Und mich begeistert der Schmuck: Ich kannte ihn schon von Menschen aus Projekten in Südafrika, die mit HIV und Aids leben und diese kreative Arbeit mit Papier machen. Aber die Qualität der Stücke von der Emmanuel Group sind einfach noch mal ein wirklich anderes und hohes Qualitätsprodukt. Und auch da haben alle Broschs ja sicher ihren Anteil.

 

4. Was verbindet EBM International und PEARLS OF AFRICA?

Matze: Ich würde sagen: Geschichte, Respekt und Freundschaft. Aus ihrer Missionszeit wissen Broschs, so wie viele bei uns, dass nie alles Gold ist was glänzt, wenn wir international und multikulturell miteinander arbeiten. Wenn es gelingt, einander in die Augen zu sehen und Respekt zu zeigen, ist schon richtig viel gewonnen. Ich finde, dafür stehen wir alle gemeinsam.

 

5. Was ist dir an einer Zusammenarbeit, wie unserer, besonders wichtig?

Matze: Viele Schlagworte sind ja bereits gefallen: Wichtig dazu ist „Schönheit“. Der Schmuck zaubert Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Das Verbinden sie dann auch mit EBM INTERNATIONAL und der Mission Gottes. Endlich ist unser Glaube mal nicht zuerst angestaubt und erklärungsbedürftig. Das ist doch wunderbar.

 

6. Welches Schmuckstück (Produkt) ist dein absoluter Favorit?

Matze: Da bin ich ganz nostalgisch und nehme die „lange Reggeakette“. Eine solche Kette war das erste Produkt, dass ich in den Händen hielt. Und ich mochte gleich, dass (wohl eher) frau sie sich mehrfach um den Hals legen kann. Heute mag ich die „Papierarmreife Miriam Makeba“ am Meisten. Cool, dass sie nach dieser südafrikanischen Freiheitsikone benannt sind.

 

Reggeakette Pearls of Africa
 Lange Reggaekette
Papierarmreif Miriam Makeba
 Papierarmreif Miriam Makeba

 

7. Welche 3 Projekte von euch liegen dir am meisten am Herzen?

Matze: Ich freue mich sehr, dass auch weiterhin unsere Sozialzentren von der Zusammenarbeit profitieren werden. Wir haben zwar sehr viele Projekte für Gefährdete Kinder, aber die drei Sozialzentren in Brasilien sind schon etwas Besonderes. In Diadema, Ijui und Cotia werden viele hundert Kinder mit ihren Familien betreut und haben die Chance gute Perspektiven für ihr Leben zu gewinnen und den Problemen „von der Straße“ zu entkommen.

   

Kinderprojekt EBM Lateinamerika Pearls of Africa

   

Kinderprojekt EBM Pearls of Africa

  

EBM Kinderprojekt Pearls of Africa

   

Essen und Geschenke aus dem SZ EBM

 

8. Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie viele Spendengelder kamen durch unsere Zusammenarbeit insgesamt zusammen und in welche Projekte von euch floss es ein?

Matze: Mit fast 400 Bestellungen konnten über 60.000 Euro für EBM INTERNATIONAL gespendet werden. Damit haben wir Projekte in Afrika unterstützt, wo Frauen gefördert werden. Zum Beispiel das Maison Dorcas in der Zentralafrikanischen Republik. Über das Land östlich von Kamerun weiß mach in Deutschland wenig. Aber es ist seit Jahrzehnten eines der ärmsten Länder der Welt. Im Projekt Maison Dorcas werden an zwei Standorten bis zu 135 Frauen als Schneiderinnen ausgebildet. Mit unserer Hilfe bekommen einige Stipendien, wir haben schon Nähmaschinen zur Ausbildung angeschafft und sorgen dafür, dass mit Anne Moussa eine hochqualifizierte Frau aus dem Land als Projektleiterin angestellt und gehalten werden kann. Fachkräfte zu halten ist eine der Kernherausforderungen, um nachhaltig zu helfen.

 

9. Was hast du aus 2020 bis jetzt, dem Coronajahr mitgenommen?

Matze: Mein großer Vorsatz ist, gnädig mit anderen und mir umzugehen. Das gelingt mir leider auch nicht immer, aber ich finde es so wichtig. Gnädig mit meinen Kindern, die zuhause sind anstatt in die Schule zu gehen – mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, die es gerade schwer haben. Gut von Menschen in der Politik zu reden, die auch Fehler machen dürfen. Aushalten, dass es Meinungsverschiedenheiten gibt. Und ich wünsche uns mehr Mitgefühl: Ich kann mir kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als einen Menschen zu verlieren, ohne ihn oder sie nochmal umarmen zu dürfen. Ganz ehrlich: Mir fällt es schwer, dieser Pandemie etwas Positives abzuringen. Ich mag nicht einmal die Digitalisierung, die damit einhergeht.

 

10. Was möchtest Du den Lesern mitgeben?

Matze: Seid barmherzig, wie euer Vater im Himmel barmherzig ist. Diese Jahreslosung bringt Vieles auf den Punkt. Für mich: Gott ist für ALLE ein guter Vater. Besonders für die, die selbst keinen hatten. Und er ist grundsätzlich barmherzig. Das ist eine gute Beziehungsgrundlage.

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön für deine Zeit und Antworten auf unsere Fragen lieber Matze.

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