Schön, fair und bunt – mit Herz und Leidenschaft gemacht

Seit 2012 bin ich deutschlandweit unterwegs mit meinen "Pearls of Africa" – farbenfroher Upcycling-Schmuck und Accessoires aus Recyclingpapier aus Uganda. 

Die Emmanuel Group, "Gott mit uns", stellt den Schmuck in Kireka, einem Vorort von Kampala in Uganda her. Diese Gruppe von 60 Flüchtlingsfrauen stammt eigentlich aus dem Norden Ugandas. 

In dieser langfristig angelegten Zusammenarbeit ermöglichen wir es den Frauen, einen wichtigen Teil ihres Lebensunterhaltes, das Schulgeld der Kinder, Bücher oder Kleidung mit ihrer Arbeit zu verdienen und ihrer Armut etwas entgegenzustellen. Unser Schmuck ist nachhaltig aus Recycling-Material hergestellt sowie Fairtrade gehandelt. Wir bezahlen die Frauen über dem lokalen Niveau und ermöglichen ihnen eine Zukunftsperspektive.

Seit Mai 2018 sind wir anerkannter Lieferant für den Weltladen-Dachverband e. V.

Jewels for a better life!

Eure Ursula

Die Emmanuel Group

Die Frauen der Emmanuel Group haben sich im Juli 2006 in Kampala zusammengefunden, um gemeinsam ihren Lebensunterhalt zu sichern. Es sind hauptsächlich Frauen aus dem Norden Ugandas, die aufgrund der Rebellenkämpfe fliehen mussten. Viele von Ihnen haben Angehörige und Besitz verloren.

Die Frauen leben im Acholi Quarter, einer Einheit im Slum Kireka von Kampala. Die Acholi sind eine ethnische Gruppe im Norden Ugandas.

  

Besuch der Emmanuel Group in Kampala in Uganda

Kireka an einem erdrückend heißen Maitag in 2015: Der Grund für unsere Reise nach Uganda steht bevor - der Besuch der Frauen. Wir packen unsere 7 Sachen und fahren mit dem Geländewagen los, nachdem wir einige Tage zuvor in Kampala gelandet sind. Obwohl unser Fahrer ein Einheimischer ist, verfahren wir uns doch einige Male bis wir schließlich das Ort und Stelle finden, wo uns die Frauen bereits erwarten. Wie wir empfangen werden, übersteigt alle unsere Erwartungen. Hier ein kleiner Ausschnitt: 

 

 

Einblicke in die "Produktionsstätte" der Pearls of Africa, den Stadtteil (und Slum) Kireka und die Frauen der Emmanuel Group

 

    


  

Der Herstellungsprozess

Um die Ketten herzustellen, wird Papier aus Zeitschriften zunächst im richtigen Format mit Schneidemaschinen geschnitten, dann gerollt und später klar lackiert. Alles von Hand!

Das Papier ist entweder ausgemustertes recyceltes Papier aus einer lokalen Druckerei in Kampala oder auch Restpapier von beispielsweise alten Kalendern oder Anzeigen.

Die Perlen sind weder gefärbt noch bemalt, sondern die Farbe der Perlen kommt von dem Papier, aus dem sie hergestellt sind. Nachdem die Perlen gerollt wurden, werden sie lackiert, um ihnen Härte und Glanz zu geben.

Die Köpfe hinter dem Projekt 

Ursula – Die Ideenzünderin

Die zündende Idee zu diesem großartigen Projekt hatte Ursula. Aufgewachsen in Australien und viele Jahre in Afrika verbracht, erlosch in ihr nie die Liebe und Leidenschaft zu diesem atemberaubenden und geheimnisvollen Kontinent – genauso wie die Liebe zu den Menschen.

Heute ist sie die Machtzentrale und hält alle Fäden in der Hand, ganz besonders aber hält sie das ganze "Pearls of Africa"-Team mit ihren Ideen auf Trab! 

Dieter – Der Finanzguru

Dass die Zahlen am Ende einen Sinn ergeben und immerzu positive Beträge ausspucken, liegt in der Kalkulation von Dieter. Er sitzt neben der Ideengeberin und sorgt für Recht und Ordnung auf dem Papier und in Excel. Seine Berufung für die Zahlen und die gleiche Liebe zu Afrika machen ihn zum idealen Finanzdirektor für unser Projekt.

Dieter arbeitet ehrenamtlich für Pearls of Africa und geht hauptberuflich seiner Tätigkeit für einen internationalen Technologiekonzern nach.

Maria – Die Netzwerkerin

Klingelt bei Dir das Telefon oder hast Du Post von Pearls of Africa erhalten? Dann hat Maria Dich schon jetzt in den Bann von unserem Projekt gezogen. Denn ihre vollends überzeugte Vision unserer Mission wird Dich ebenfalls zum Handeln bewegen, mit uns zusammen zu arbeiten!

Maria liebt die Ruhe und Zeit für einen entspannten Spaziergang. Aktuell lernt sie die schwedische Sprache und arbeitet bei einem deutschen Herrenausstatter in Hamburg.
„Bei Pearls of Africa ehrenamtlich mitzuwirken, heißt, einen Teil zurückgeben zu können."

Steffi – Die Mittelsfrau

Bei Steffi klingeln zurzeit öfters die Babyrasseln als das Telefon. Als stolze Mutter von drei Kindern ist Steffi mit dem 3er Gespann gut und sportlich unterwegs. Vor Ort „unterwegs & verknüpft" ist sie für unser Projekt vor allem mit den fleißigen Herstellerinnen unserer Perlen. Steffi sorgt für einen reibungslosen Ablauf und Kommunikation zwischen der Kooperative in Uganda und der Zentrale in Scharbeutz an der Ostsee.

Nach 7 Jahren NGO-Arbeit und Aufenthalt in Uganda, lebt Steffi aktuell im Sudan mit ihrem Mann und ihren drei Kindern.

Anna – Die Kreative

Ob über Facebook, Instagram, unsere Website oder unseren Newsletter – damit Ihr immer Up-To-Date seid, bringt Anna ihre kreativen Marketingzellen zum Kochen und beliefert Euch regelmäßig mit bittersüßen News zu unserem Projekt, unseren Terminen und Modellen.

Anna ist mit der Familie in Afrika aufgewachsen und arbeitet im Marketing. Sie liebt guten Kaffee und Reisen.

Unsere Freunde – Die Botschafter

Wir haben viele Freunde, Bekannte oder Familienangehörige, die mittlerweile ebenso aktiv und motiviert unser Projekt und unsere Perlen an die Frau und den Mann bringen. Ob das heißt, selber an einem Verkaufsstand mitzuwirken, in einer kleinen Boutique unsere Modelle zu präsentieren oder diese einfach nur an Freunde weiterzuempfehlen – viele helfen und unterstützen das Projekt, weil sie die Idee toll finden.

 

Auch Du kannst Botschafter werden! Wie das geht, erfährst du hier. 

Welche Idee steht hinter unserer Story?

Jesus Christus gibt uns drei Möglichkeiten, dem Nächsten Liebe und Barmherzigkeit zu erweisen:

Erstens: Die Tat!
Zweitens: Das Wort!
Drittens: Das Gebet!

Wir von Pearls of Africa wollen dem Anderen durch die Tat unsere Nächstenliebe erweisen – indem wir ihn so behandeln, wie wir selber behandelt werden möchten, indem wir unseren afrikanischen Geschwistern Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, indem unser Gebet ein Segen für alle Beteiligten am Projekt wird. 

Da, wo es uns gelingt, neue Wege zu gehen, um Arbeit zu schaffen, da können unsere afrikanischen Geschwister in ihrem Heimatland bleiben. Da, wo es uns gelingt, der Einladung Christi zu folgen, leben wir ein Stück von Gottes Nächstenliebe.

Aber was ist für uns Nächstenliebe?

Ganz klar: Lukas 10, 25-37. Nächstenliebe tut nicht nur das Notwendigste für den Anderen, sondern überlegt, wie ihm am besten geholfen werden kann. Sie beschränkt sich nicht auf eine Einmalaktion und handelt nicht nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Sie bleibt am Ball und trägt Sorge für den Anderen.

Der Ursprung 

Es gibt verschiedene Versionen über den Ursprung der Idee. Vielleicht kam sie von einer Holländerin, die Uganda besuchte und die Frauen auf die Möglichkeit der Papierketten aufmerksam machte. Vielleicht kam sie von einer irischen Missionarin, welche die Technik von Frauen in Kenia lernte und sie Frauen in Kireka beibrachte. Perlen an sich sind schon lange ein Teil der Acholi Kultur. Ursprünglich wurden sie aus Samen, Kernen und Knochen hergestellt und beispielsweise als Ketten, Armbänder oder Hüftgürtel getragen. Oder sie wurden als Mittel genutzt im Tausch, gegen Lebensmittel oder Kohle.

Auch Du kannst uns unterstützen