Schön, fair und bunt – mit Herz und Leidenschaft gemacht

Seit 2012 bin ich deutschlandweit unterwegs mit meinen "Pearls of Africa" – froher und farbenprächtiger Papier-Schmuck aus Uganda. Es sind meine eigenen Entwürfe und die traditionellen Entwürfe der Afrikanerinnen, die wir für unseren Papierschmuck verarbeiten.

Gemeinsam mit der Emmanuel Group, "Gott mit uns", stellen wir den Schmuck her. Eine Gruppe von 60 Flüchtlingsfrauen und Männern aus dem Norden Ugandas. In dieser langfristig angelegten Zusammenarbeit ermöglichen wir es den Frauen, einen wichtigen Teil ihres Lebensunterhaltes, das Schulgeld der Kinder, Bücher oder Kleidung mit ihrer Arbeit zu verdienen und ihrer Armut etwas entgegenzustellen. Unser Schmuck ist nachhaltig aus Recycling-Material hergestellt sowie Fairtrade gehandelt. Wir bezahlen die Frauen über dem lokalen Niveau und ermöglichen ihnen eine Zukunftsperspektive.

Jewels for a better life – mit unseren Pearls of Africa können wir einen kleinen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten. Ich bin dankbar für eure Unterstützung!

Ursula Brosch

Pearls of Africa schenken und Freude schenken

Unser Anliegen ist es, die Frauen und Schmuckkünstlerinnen in Uganda mit einem internationalen Publikum und Markt zusammenzubringen. Wir wollen ihre Handarbeit bei uns vorstellen und verkaufen und so den Flüchtlingsfrauen aktiv helfen, ihren Lebensunterhalt durch ihre Arbeit zu bestreiten.

Pearls of Africa, inspiriert von dem farbenprächtigen Kontinent, entführen uns in die heiße Sonne Afrikas, lassen uns träumen, machen Freude und ermöglichen viel Gutes!

Über Uganda und die Emmanuel Group

In seiner jüngeren Geschichte war Uganda geprägt von einem autoritären Regierungsstil, Gewalt, schwersten Menschenrechtsverletzungen, bürgerkriegsartigen Zuständen und einem wirtschaftlichen Niedergang. In den letzten Jahren setzt eine gewisse Beruhigung und wirtschaftliche Erholung ein. Kleine Start-Ups, Handwerksbetriebe oder kleine Gruppen entstehen, die Ideen umsetzen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Mitglieder der Emmanuel Group sind ein solches Beispiel. 

Mehr über Uganda

Die Köpfe hinter dem Projekt – wie alles begann

2010 bereiteten wir uns, Ursula und Dieter Brosch, auf unsere erste Uganda-Reise vor. Zwei Jahre später gab es schon die zweite Reise in dieses quirlige, bunte und farbenfrohe afrikanische Land am Victoriasee. Wir lernten das Land kennen und natürlich auch die Menschen: einerseits ausgelassen und fröhlich, aber auch Menschen, die von ihren persönlichen Lebensgeschichten geprägt und gezeichnet waren.

Und wir erlebten das Talent der Menschen, aus Papier wunderschönen Schmuck zu zaubern. Während des Besuchs bei unserer Tochter sahen wir den herrlichen, kunstvoll und handwerklich sehr gut recycelten Papierschmuck – als Ketten, Armbänder, Ohrringe und in anderen Formen. Unsere ersten Einkäufe verschenkten wir an total begeisterte Freunde und Bekannte als einen afrikanischen Gruß.

Wir entschlossen uns, den wunderbaren Schmuck nach Deutschland zu bringen und hier vorzustellen – und so den Flüchtingsfrauen der Emmanuel Group tatkräftig dabei zu helfen, ihrer Armut etwas entgegenzustellen. Zur Abwicklung mussten wir in Deutschland eine Firma gründen, deren Name für uns Programm ist: ICH KÖNIGSKIND und unsere Pearls of Africa.

Welche Idee steht hinter unserer Story?

Jesus Christus gibt uns drei Möglichkeiten, dem Nächsten Liebe und Barmherzigkeit zu erweisen:

Erstens: Die Tat!
Zweitens: Das Wort!
Drittens: Das Gebet!

Wir von Pearls of Africa wollen dem Anderen durch die Tat unsere Nächstenliebe erweisen – indem wir ihn so behandeln, wie wir selber behandelt werden möchten, indem wir unseren afrikanischen Geschwistern Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, indem unser Gebet ein Segen für alle Beteiligten am Projekt wird. 

Da, wo es uns gelingt, neue Wege zu gehen, um Arbeit zu schaffen, da können unsere afrikanischen Geschwister in ihrem Heimatland bleiben. Da, wo es uns gelingt, der Einladung Christi zu folgen, leben wir ein Stück von Gottes Nächstenliebe.

Aber was ist für uns Nächstenliebe?

Ganz klar: Lukas 10, 25-37. Nächstenliebe tut nicht nur das Notwendigste für den Anderen, sondern überlegt, wie ihm am besten geholfen werden kann. Sie beschränkt sich nicht auf eine Einmalaktion und handelt nicht nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Sie bleibt am Ball und trägt Sorge für den Anderen.

Unsere Rohstoffe: Papier und Ideenreichtum

Um die Ketten herzustellen, wird Papier aus Zeitschriften zunächst im richtigen Format mit Schneidemaschinen geschnitten, dann gerollt und später klar lackiert. Alles von Hand! Das Papier ist entweder ausgemustertes recyceltes Papier aus einer lokalen Druckerei in Kampala oder auch Restpapier von beispielsweise alten Kalendern oder Anzeigen. Die Perlen sind weder gefärbt noch bemalt, sondern die Farbe der Perlen kommt von dem Papier, aus dem sie hergestellt sind. Nachdem die Perlen gerollt wurden, werden sie lackiert, um ihnen Härte und Glanz zu geben.

Es gibt verschiedene Versionen über den Ursprung der Idee. Vielleicht kam sie von einer Holländerin, die Uganda besuchte und die Frauen auf die Möglichkeit der Papierketten aufmerksam machte. Vielleicht kam sie von einer irischen Missionarin, welche die Technik von Frauen in Kenia lernte und sie Frauen in Kireka beibrachte. Perlen an sich sind schon lange ein Teil der Acholi Kultur. Ursprünglich wurden sie aus Samen, Kernen und Knochen hergestellt und beispielsweise als Ketten, Armbänder oder Hüftgürtel getragen. Oder sie wurden als Mittel genutzt im Tausch, gegen Lebensmittel oder Kohle.

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